Die Kommode ist eines der beliebtesten antiken Möbel – praktisch, dekorativ und in jeder Epoche anders gestaltet. Dieser Ratgeber zeigt Typen, Merkmale und worauf Sie beim Kauf achten.
Was ist eine Kommode?
Die Kommode ist ein niedriges Schubladenmöbel, das im späten 17. Jahrhundert aus der Truhe hervorging. Statt von oben wird der Inhalt nun bequem über Schubladen zugänglich.
Kommoden nach Epochen
- Barock: wuchtig, oft bombiert (nach außen gewölbt).
- Rokoko: geschwungen, asymmetrisch, zierlich.
- Louis XVI / Klassizismus: gerade Linien, kannelierte Beine.
- Biedermeier: schlicht, helle Furniere, klare Form.
- Gründerzeit: dunkel, repräsentativ, mit Schnitzwerk.
Mehr dazu in unseren Beiträgen zu den einzelnen Epochen.
Worauf beim Kauf achten?
- Schubladen: handgeschnittene Zinken, sauberer Lauf, passgenaue Böden.
- Furnier: echtes Sägefurnier auf massivem Korpus.
- Beschläge: originale Griffe, Schlüsselschilder und Schlösser.
- Zustand: stimmige Patina, keine groben späteren Eingriffe.
Was ist eine antike Kommode wert?
Der Wert hängt von Epoche, Holz, Qualität der Arbeit, Zustand und Originalität ab. Feine Barock- und Rokoko-Kommoden liegen deutlich über einfachen Gründerzeit-Stücken.
Häufige Fragen
Wie alt ist die Kommode als Möbel?
Sie entstand im späten 17. Jahrhundert aus der Truhe.
Woran erkenne ich eine gute Kommode?
An sauberer Schubladenarbeit, echtem Furnier und originalen Beschlägen.
Welche Kommoden sind besonders wertvoll?
Feine Barock- und Rokoko-Kommoden mit hochwertiger Marketerie.
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