Ist es echt oder eine spätere Nachbildung? Bei Antiquitäten entscheidet der geschulte Blick. Mit diesen Prüfschritten erkennen Sie die wichtigsten Warnsignale.
Alterspatina und Gebrauchsspuren
Echte Stücke altern ungleichmäßig: dort abgenutzt, wo man sie anfasst, dunkler an geschützten Stellen. Eine gleichmäßige, „überall gleich alte“ Oberfläche ist verdächtig.
Verarbeitung
Handarbeit zeigt feine Unregelmäßigkeiten: handgeschnittene Zinken, Säge- und Hobelspuren, geschmiedete Nägel. Maschinell perfekte Zinken, moderne Schrauben oder Kreissägespuren deuten auf jüngere Fertigung.
Material
Sperrholz, Spanplatte oder moderne Klebstoffe gehören nicht in ein altes Möbel. Bei Metall, Glas und Porzellan lohnt der Blick auf typische Alterungsspuren und Herstellungstechniken.
Marken und Signaturen
Stempel, Punzen und Signaturen sollten zur Epoche passen. Zu perfekte, aufgemalte oder nachträglich wirkende Marken sind ein Warnzeichen.
Künstliche Alterung erkennen
Gebeizte „Patina“, künstliche Wurmlöcher (zu rund, zu gleichmäßig) oder aufgeriebene Kanten an den falschen Stellen verraten Nachhilfe.
Im Zweifel: Fachurteil
Wer unsicher ist, holt eine fachkundige Einschätzung ein. Seriöse Händler beschreiben Zustand und Alter ehrlich – so wie wir es zu jedem Stück tun.
Häufige Fragen
Wie erkenne ich künstliche Alterung?
An zu gleichmäßigen Spuren, falsch platzierter Abnutzung und zu runden Wurmlöchern.
Sind moderne Schrauben ein schlechtes Zeichen?
Sie können auf eine spätere Reparatur oder Fertigung hindeuten – im Kontext prüfen.
Woran erkenne ich Handarbeit?
An feinen Unregelmäßigkeiten, handgeschnittenen Zinken und Werkzeugspuren.
Bei uns ist jedes Stück fachkundig geprüft und ehrlich beschrieben – entdecken Sie die gesamte Sammlung, versandkostenfrei geliefert.