Sakrale Kunst erkennen – Ikonen, Figuren und Kruzifixe

Sakrale Kunst: gefasste Heiligenfigur und Ikone

Sakrale Kunst reicht von Ikonen über geschnitzte Heiligenfiguren bis zu Kruzifixen. Jede Gattung hat eigene Merkmale, die beim Bestimmen helfen.

Ikonen

Klassische Ikonen sind auf Holztafeln in Eitempera gemalt, oft mit Goldgrund. Ein Metallbeschlag (Riza/Oklad) und die Rückseite mit Gratleisten geben Hinweise auf Alter und Herkunft.

Geschnitzte Figuren

Heiligenfiguren wurden aus Holz geschnitzt und farbig gefasst oder vergoldet. Alte Fassung, feine Schnitzerei und stimmige Wurmgänge sprechen für Alter; nachträgliche Überfassungen mindern oft den Wert.

Kruzifixe und Andachtsbilder

Kruzifixe, Hausaltärchen und Andachtsgrafik waren weit verbreitet. Material (Holz, Elfenbein, Metall) und Verarbeitung helfen bei der Einordnung.

Alter und Echtheit

Handarbeit, gealterte Fassung, originale Vergoldung und stimmige Gebrauchsspuren sind gute Zeichen. Bei Ikonen ist Vorsicht vor moderner Massenware geboten.

Was bestimmt den Wert?

Alter, Qualität der Schnitzerei oder Malerei, Erhaltung der Fassung, Herkunft und Seltenheit.

Häufige Fragen

Woran erkenne ich eine alte Ikone?

An der Holztafel, Eitempera mit Goldgrund und einer gealterten Rückseite mit Gratleisten.

Mindert eine Überfassung den Wert?

Meist ja – originale, gealterte Fassung ist wertvoller.

Aus welchem Material sind Figuren?

Meist Holz, farbig gefasst oder vergoldet; auch Elfenbein und Metall kommen vor.

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